Bekanntmachungen
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Theater

Theaterpreis Berlin

Der Theaterpreis Berlin 2024 wurde am 12. Mai 2024 im Rahmen des 61. Theatertreffens an Nele Hertling verliehen. Nele Hertling wurde für ihre Verdienste für das Theater, insbesondere für ihre Leistungen als Dramaturgin, Kuratorin, Intendantin und für die Gründung mehrerer Förderfonds und Netzwerke, geehrt.

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Foto: Nele Hertling (c) Fabian Schellhorn
Theater

Berliner Literaturpreis

Der Berliner Literaturpreis 2024 wurde an die Schriftstellerin Felicitas Hoppe verliehen. Die feierliche Vergabe des Preises durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, fand am 05. März 2024 im Roten Rathaus Berlin statt. Die Laudatio hielt Dr. Roxanne Phillips.

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Kunst
Förderung
Eberhard Roters

Stipendium für
Junge Kunst

Die Künstlerin Marie Salcedo Horn erhält das mit 15.000 Euro dotierte Eberhard Roters-Stipendium für Junge Kunst 2024.

Salcedo Horn, geboren 1995, studierte als Meisterschülerin bei Professorin Christine Streuli Bildende Kunst an der Universität der Künste. Die Künstlerin bewegt sich in den Feldern der Performance, Installation, Malerei und Zeichnung. Taktile Erfahrungen sowie die eigene Körperlichkeit und Materialität spielen in der Arbeit von Marie Salcedo Horn eine übergestellte Rolle.

Die öffentliche Verleihung des Stipendiums findet in der Berlinischen Galerie am Dienstag, den 10.12.2024 um 19.00 Uhr statt.

Kunst
Förderung
Friedlieb Ferdinand Runge

Preis für
un­konventionelle
Kunst­vermittlung

Der Friedlieb Ferdinand Runge-Preis für unkonventionelle Kunstvermittlung wird seit 1994 von der Stiftung Preußische Seehandlung vergeben. Der Namensgeber, Friedlieb Ferdinand Runge (1794-1867), gehörte als Wissenschaftler und Künstler zu den bedeutendsten und originellsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Mit dem Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die als Kunstschaffende oder als Anstifter von Kunst ihr Leben in den Dienst der Kultur gestellt haben und die auf außergewöhnliche Weise, inhaltlich und formal nicht den eingefahrenen Spuren folgend, das künstlerische Schaffen und das kulturelle Leben im deutschsprachigen Raum entscheidend bereichert haben. Zugleich sollen neue künstlerische Aufgaben und Werke initiiert werden.

Literatur

Rahel Varnhagen von
Ense-­Medaille

Die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille erinnert an die Berliner Schriftstellerin Rahel Varnhagen von Ense (1771-1833), die zu ihrer Zeit einen der bedeutendsten literarischen Salons führte und sich auf herausragende Weise für die Literatur ihrer Zeit und Zeitgenossen einsetzte.

Die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille dient der Auszeichnung von Persönlichkeiten und in Berlin ansässigen Gruppen und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Förderung des literarischen Lebens in Berlin verdient gemacht oder die sich in ihrem literarischen Werk in besonderem Maße mit Berlin in Geschichte und Gegenwart auseinandergesetzt haben.

Förderung
Aktuelle Projektförderung

Lesungen Berliner AutorInnen

Anne Hahn: Über Wasser. Texte über das Schwimmen

Veranstaltungsdatum: 01. Juni 2024 um 19 Uhr

Ort: Garten Niemandsland, Evangelische Kirchengemeinde Versöhnung

Wissenschaft
Förderung
Kunst
Literatur

40 Jahre Stiftung Preußische Seehandlung

Vom 21. bis 23. September fanden die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum der Stiftung Preußische Seehandlung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Sitz der historischen Seehandlung, statt. An den drei Festtagen wurde der Berliner Literaturpreis an Lutz Seiler, die Rahel Varnhagen von Ense-Medaille an Dr. Christoph Links und der Jubiläumspreis für Wissenschaft an PD Dr. Agnieszka Pufelska vergeben. Die Abendveranstaltungen wurden durch ein vielfältiges Tagesprogramm umrahmt.

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Fotos: Katja Hentschel

Aktuell
Literatur

Sonderedition text+kritik »SALZ + WACHS – Literaturförderung und die Kunst der Vielfalt«

Anlässlich des 40. Stiftungsjubiläums erschien im August 2023 die Sonderedition »SALZ + WACHS – Literaturförderung und die Kunst der Vielfalt«.

Literaturpreise, Stipendien und Dozenturen, Lesereihen und Festivals – die Förderung von Literatur als wesentlicher Bestandteil unserer Kultur, in der sich unsere Gesellschaft widerspiegelt und durch die sie geprägt wird – sind unverzichtbar. Aber wie leben Autorinnen und Autoren mit Stipendien und Auszeichnungen, wie verändern diese ihr Schreiben oder ermöglichen es erst? Was ist kanonbildend an der Hervorhebung Einzelner und ihrer Werke durch Preise oder wo wird diese selbst zum Thema? Verschiedene, auch kritische Stimmen aus Wissenschaft und Literatur geben Einblicke in die Geschichte und die Praxis der Förderungskultur, unternehmen eine Bestandsaufnahme und versuchen einen Ausblick auf die Zukunft.

Das Cover der Veröffentlichung
Förderung

Die Preußische Seehandlung zwischen Markt, Staat und Kultur

Herausgegeben von Monika Wienfort Universitätsverlag Potsdam (2023)

Zum Stand der Forschung zur Preußischen Seehandlung im 18. und 19. Jahrhundert entstand unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Monika Wienfort (Brandenburgisch-Preußische Geschichte, Universität Potsdam) und in Zusammenarbeit mit dem Universitätsverlag Potsdam der Band „Preußen zwischen Markt, Staat und Kultur“. Die Königlich Preußische Seehandlung, nach der heute die Stiftung Preußische Seehandlung benannt ist, besitzt eine lange und vielseitige Geschichte. Der anlässlich des Stiftungsjubiläums erscheinende Band wirft einen Blick auf die Gründungskonstellation 1772, als König Friedrich II. die Gewerbe in Preußen fördern wollte. Er zeichnet die Aktivitäten von Männern an der Spitze der Seehandlung nach, wie Finanzminister Carl August von Struensee und dem unternehmerisch denkenden Karrierebeamten Christian Rother. Das Gebäude der Seehandlung wurde nach 1900 neu erbaut und ist heute in der Berlin-Brandenburgischen Akademie am Gendarmenmarkt lebendige Gegenwart.

Der Band enthält Beiträge von Prof. Dr. Horst Bredekamp, Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D’Aprile, Dr. Hans Gerhard Hannesen, Prof. Dr. Jürgen Luh, Prof. Dr. Hermann Parzinger, Prof. Dr. Wolfgang Radtke, Dr. Kay Usenbinz und Prof. Dr. Monika Wienfort.