Die Stiftung Preussische Seehandlung

Am 18. Juli 1983 errichtete das Land Berlin die Stiftung Preußische Seehandlung.

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Auflösung Preußens durch Beschluss des Alliierten Kontrollrates im Jahr 1947 begann auch für die nunmehr im Altbankenstatus befindliche Preußische Staatsbank (Seehandlung) der Abwicklungs- und Liquidationsprozess. Die weitsichtige Anregung, mit dem Liquidationsüberschuss eine Berliner Stiftung zu gründen, gaben deren Liquidatoren Rudolf von Bennigsen-Foerder und Lilliluise Ristow.
Durch das am 13. Mai 1983 vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossene „Gesetz über die Verwendung des Vermögens öffentlich-rechtlicher Altbanken und Verbände des Kreditwesens“ wurde die Seehandlung als Berliner Altbank aufgelöst. Ihr Vermögen ging im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge auf die Berliner Pfandbrief-Bank über. Diese wurde ermächtigt, einen Betrag von 19 Mio. DM einer zu gründenden Stiftung Preußische Seehandlung zuzuführen.
Ausgestattet mit diesem Stiftungskapital, das in seinem Bestand zu erhalten ist und durch Zustiftungen vermehrt werden soll, realisiert die Stiftung Preußische Seehandlung aus dessen Erträgen seit 1983 ihre operative und fördernde Tätigkeit.

Satzungsgemäß ist die Stiftung Preußische Seehandlung eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung kultureller und wissenschaftlicher Aufgaben. Ihrem Namen und ihrem Sitz verpflichtet, versteht sie sich in erster Linie als eine Einrichtung zur Förderung solcher Vorhaben in Berlin.
Die konkreten Förderungsvorhaben werden von der Stiftung im jeweiligen Förderungsprogramm festgelegt.

Die handelnden Gremien der Stiftung sind der Stiftungsrat und der Stiftungsvorstand.

Die Stiftung ist dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft angeschlossen und ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.


Ausstellungsplakat zum 10-jährigen Bestehen der Stiftung 1993

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