1947-1983

Die Liquidation der Preußischen Staatsbank (Seehandlung) 1947-1983

Abwicklung und Liquidation der Preußischen Staatsbank dauerten von 1947 bis 1983.
Am 13. Mai 1983 beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus das „Gesetz über die Verwendung des Vermögens öffentlich-rechtlicher Altbanken und Verbände des Kreditwesens“. Hierdurch fand die Preußische Seehandlung als Geldinstitut ihr Ende.
Gesetz und Satzung über die Preußische Staatsbank (Seehandlung) wurden aufgehoben und ihr Vermögen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge übertragen auf die Berliner Pfandbrief-Bank, heute Berlin Hyp · Berlin Hannoversche Hypothekenbank AG. Diese, durch Neuzulassung zum Bankgeschäft ihres Status‘ als Altbank enthoben, wurde nun gesetzlich ermächtigt, „einen Betrag von 19 Millionen Deutsche Mark der Stiftung Preußische Seehandlung zuzuführen“.

Am 18. Juli 1983 errichtete das Land Berlin die Stiftung Preußische Seehandlung.

Weiterführende Literatur: Wolfgang Radtke, Die Preußische Seehandlung, in: Stiftung Preußische Seehandlung 1983-2003, Berlin 2003. (zu beziehen über die Geschäftsstelle der Stiftung)

Dokumente und Archivalien zur historischen Preußischen Seehandlung werden im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz aufbewahrt.


Im Seehandlungsgebäude hatte die Akademie der Wissenschaften der DDR bis 1989 ihren Sitz. Hier eine Aufnahme um 1967. ©Archiv SPS

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